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Rezepte - Viel Spaß beim Nach kochen

Diese Auswahl an Gerichten kann einzeln oder für ein größeres (Fest)-Essen aufgekocht werden. Die Beilagen und Salate sind süßlich, exotisch und voll runder Wärme, sie eignen sich auch für Reisgerichte oder einfach nur mit etwas gutem Käse und einem frisch gebacken Brot mit etwas Salz  und Butter.

Resis Ofenhühnchen

Resis Hühnchen ist ein altes Familienrezept, welches als traditionelles Sonntagsessen oft bei uns, zuerst noch in der Petronilla gemacht später dann im Backrohr, auf dem Speiseplan stand.
Das Hühnchen außen und innen mit kaltem Wasser gut abwaschen und dann abtrocknen. In der Zwischenzeit das Backrohr auf 200°C vorheizen. Mit einem Löffel oder auch mit der Hand vorsichtig die Haut vom Fleisch lösen. Sobald dies gemacht ist, eine Gewürzmischung aus süßer-pikanter Paprika, Salz, Pfeffer und Öl in einer kleinen Schüssel vermengen und diese Marinade direkt auf die Haut des Huhnes auftragen. Anschließend noch etwas Butter oder Ghee (ayurvedisches Butteröl) unter die Haut geben.
Karotten, Kartoffel, Sellerie schälen und in ca. 2 cm große Würfel bzw. Räder schneiden, gemeinsam mit dem Huhn in einen feuerfeste Form geben und für 10 Minuten bei 200°C in das Backrohr schieben. Das Hühnchen dann für ca. 1,5 Stunden bei 150°C garen, immer wieder mit dem eigenen Saft aufgießen. Damit die Haut des Huhnes knusprig wird, nochmals 10 Minuten ohne aufzugießen bei 200°C backen. Das Huhn vierteln und mit dem gebackenen Gemüse servieren.

Zutaten:
1 Biohuhn
3 mittelgroße Kartoffeln
3 mittelgroße Karotten
2 Selleriestangen
2 TL Salz
1 TL süßer Paprika
1 TL scharfer Paprika
   etwas Butter oder Ghee
   etwas Olivenöl

Beilage: Geröstete Süßkartoffeln mit Pekannüssen und Ahornsirup

Den Backofen auf 190°C vorheizen. Die gesäuberten Süßkartoffeln ungeschält in 2 cm große Würfel schneiden, in einer großen ofenfesten Form verteilen und mit Olivenöl beträufeln. Mit etwas Salz und Pfeffer bestreuen, mit den Händen gründlich vermischen und etwa 30 Minuten im Ofen rösten bis sie gar sind. Nach der Hälfte der Garzeit vorsichtig wenden.
In einer zweiten ofenfesten Form die Pekannüsse 5 Minuten rösten. Aus dem Ofen nehmen und grob hacken und den Kartofflen beimischen.

Zutaten:

2 Süßkartoffel (insgesamt etwa 850 g.)
3 El Olivenöl
35 g. Pekannnüsse
4 Frühlingszwiebel
4 El grob gehackte Pertersilie
2 EL grob gehacktes Koriandergrün
1 Prise Chiliflocken
35 g Sultaninen
Salz und Pfeffer

Dressing
4 EL Olivenöl
2 EL Ahornsirup
1 EL Sherryessig
1 EL Zitronensaft
2 EL Orangensaft
2 TL frisch geriebener Ingwer
0,5 TL gemahlener Zimt

(S78, Das Kochbuch. Ottolenghi, Dorling Kindersley Verlag 2012)

Weine

Zum Huhn eignet sich gut ein: La Rose de Manincor 2012 der Kellerei Manincor Kaltern.

Zum Schokoladekuchen empfehlen wir ein: Portwein Twany Casal Dos Jorões, Protogal.

Beilage: Geröstete Rote Bete

Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Rote Bete Knollen gründlich waschen und einzeln in Alufolie wickeln. Je nach Größe 40 – 90 Minuten im Ofen backen (die Garzeit von sehr kleinen Knollen ist noch kürzer) Den Gargrad der Bete Knollen einzeln prüfen, dazu die Knollen mit einem scharfen Messer anstechen. Die individuelle Gardauer kann stark variieren.

Sonnenblumenkerne in einer Auflaufform verteilen und neben den Rote Bete Knollen im Ofen 8 Minuten rösten, bis sie leicht gebräunt sind.

Sobald sie gar sind, die Knollen aus der Folie wickeln und noch warm mit einem kleinen Messer schälen. Die Knollen in Hälften oder in 2 -3 cm große Würfel schneiden. Die Bete Knollen mit den anderen Zutaten in einen Schüssel geben, gründlich vermischen und probieren: Das Ergebnis sollte deutlich süß schmecken und mit ausreichend Salz ausbalanciert werden. Bei Bedarf nachwürzen, auf Tellern anrichten, mit Kerbel bestreuen und servieren.

Zutaten:
1000 g. Rote Bete
80 g. Sonnenblumenkerne
90 ml Ahornsirup
4 EL Sherryessig
4 EL Olivenöl
20 g. Kerbelblätter
60 g. Babymangold oder Babyspinat oder Rucola
Maldon Sea Salt oder Fleur de Sel
und schwarzer Pfeffer
(S77, Das Kochbuch. Ottolenghi, Dorling Kindersley Verlag 2012)

Beilage: Gebratene Erbsen

Die Erbsen in einer großen Schüssel mit Wasser einige Minuten einweichen. Anschließend abgießen und beiseite stellen.

Das Ghee in einer großen schweren Pfanne bei mittlerer Hitze heiß werden lassen, darin die Kreuzkümmelsamen zugeben und unterrühren etwa 1 Minute anbraten, bis sie zu brutzeln beginnen. Die Zweibelringe und den Asant zugeben und 5-7 Minuten anbraten, bis die Zwiebelringe goldbraun sind. Die Chilischoten, gemahlene Koriandersamen, Pfeffer, Kardamom und Amchoor sowie den frischen Ingwer zugeben, salzen und etwa eine Minute braten. Die Hitze stark reduzieren, die eingeweichten Erbsen hinzufügen und unter gelegentlichem Rühren 7-8 Minuten köcheln lassen. Dabei mehrmals etwas Wasser zugeben. Mit Zitronensaft beträufeln und servieren.


Zutaten:
1 kg Erbsen
2 EL Ghee (ayurvedisches Butteröl)
2 TL Kreuzkümmelsamen
2 Zwiebeln, geschält und in Ringe geschnitten
1 Prise Asantpulver
5 grüne Chilischoten, entkernt und gehackt
½ TL gemahlene Koriandersamen
1½ TL schwarzer Pfeffer
½ TL gemahlene schwarze Kardamomsamen
1 TL Amchoor (Mangopulver)
2-3cm frischer Ingwer
2 EL Zirtonensaft
Salz
(S304 Indien, das Kochbuch. Pushpesh Pant, Phaidon Verlag 2010)

Zart schmelzender Schokoladenkuchen

Den Backofen auf 170°C vorheizen. Eine Springform mit 20 cm Durchmesser leicht fetten, den Boden und die Seiten mit Backpapier auslegen.

Die Butter und die beiden Sorten Schokolade in eine große hitzebeständige Schüssel geben.Den Zucker und 4 Esslöffel Wasser in einem kleinen Topf verrühren und bei mittlerer Hitze aufkochen. Den kochenden Sirup über Butter und Schokolade gießen und gut verrühren, bis beides geschmolzen ist und einen homogene Schokoladensauce entstanden ist. Die Eigelbe eins nach dem anderen unterrühren und die Mischung dann auf Raumtemperatur abkühlen lassen.

In einer großen Schüssel die Eiweiße mit dem Salz steif schlagen. Der Eischnee sollte fest, aber nicht trocken sein. Mit einem Teigschaber oder einem großen Edelstahllöffel in drei Portionen vorsichtig unter die Schokoladenmasse heben. Beide Massen sollten komplett verbinden, es macht aber nichts, wenn noch kleine Stücke Eischnee zu erkennen sind.

Ungefähr zwei Drittel der Masse (etwa 800 g) in die vorbereitete Springform füllen und vorsichtig mit einer Winkelpalette glatt streichen. Die restliche Masse beiseite stellen. Den Kuchen etwa 40 Minuten backen, bis ein in der Mitte gestochener Holzspieß fast trocken ist, wenn man in wieder herauszieht. Aus dem Ofen nehmen und in der Form vollständig abkühlen lassen.

Mithilfe einer Palette die Oberfläche des Kuchens glätten.Die restliche Masse darauf verteilen und wiederrum mit der Palette glatt streichen. Den Kuchen zurück in den Ofen stellen und weitere 20 – 25 Minuten backen. Bei der Garprobe sollten noch feuchte Krümel am Holzspieß haften. Den Kuchen vollständig abkühlen lassen und dann aus der Springform lösen. Mit Kakaopulver bestäubt servieren.

Abgedeckt hält der Kuchen bei Raumtemperatur bis zu 4 Tage

Für 6 – 8 Personen

Zutaten:
Pflanzenöl zum Ausstreichen der Form
240 g Butter, gewürfelt
265 g Zartbitterschokolade (52% Kakaoanteil), gehackt
95 g Zartbitterschokolade (70% Kakaoanteil), gehackt
290 g heller Muscovado-Zucker
5 Eier (Gewichtsklasse L) getrennt
1 Prise Salz
Kakaopulver zum Bestäuben

(S210, Das Kochbuch. Ottolenghi, Dorling Kindersley Verlag 2012)